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Neuster Gartenbericht

Bericht für die Gartenfreundausgabe

Bericht für die Gartenfreundausgabe Juni 2021

Unser Verein hat einen Sprung in der Schüssel! Anfangs Saison anlässlich des Wasseranstellens und Wiederinbetriebnahme unserer WC-Anlage mussten wir feststellen, dass ein Frauen-WC kaputt gegangen war und vorderhand nicht mehr benutzt werden konnte. Für einmal kann dieser Umstand nicht dem Vandalismus zugeordnet werden, da offensichtlich die kalten Temperaturen in Kombination von geringstem Restwasser ihren physikalischen Beitrag leistete. Wir hoffen nun, dass dieser Umstand einmalig ist und uns während dieser Saison u.a. im WC-Hüsli keine mutwillig verursachten Aktionen mehr beschäftigen. Jeder noch so sinnloser „S….ss“ kosten den Verein (Pächter) und beüben schlussendlich auch unsere liebenswürdige Donka, welche mit ihrem unermüdlichem Engagement, insbesondere an Wochenenden aufgrund unschönen Vorkommnissen mehrmals täglich unser WC-Hüsli in Schuss hält. Auf Jeden Fall kann und soll sie auf unsere und die in unmittelbar umliegende und aufmerksame nachbarschaftliche Unterstützung zählen und behalten vorderhand das „stille Örtchen“ im Auge! Was wäre, wenn wir s’WC mittels einem Türsteher passieren müssen oder es nur noch an definierten Benützungszeiten offen halten? Klar, für die Notdurft müsste je nach Dringlichkeit schon mal die eigene Parzelle herhalten oder sucht subito das öffentliche WC ausserhalb des Areals auf. Und in diesem Zusammenhang bringen wir mal nicht die Erwachsenen sondern die Kinder à la „wie der Vater so der Sohn“ ins Spiel. Unter Beaufsichtigung stehende Kinder sollten sich entweder auf den jeweiligen Parzellen oder auf unserem eigenen Spielplatz respektvoll auszutoben, während den Selbständigeren ja das Waldau Pärkli und der Fussplatz zur Verfügung stehen, wobei sich dann für die Eltern wieder das Schlüssel (-Kind) Problem mit dem stets geschlossenen Gartentor stellt. Aufmerksame Pächter haben sich mit Beobachtungen an uns gewandt, über dessen Vorkommnisse wir die Eltern oder ihren stellvertretend betreuenden Aufsichtspersonen informieren müssen. So wurden Kinder beobachtet, die sich auf fremden Parzellen aufhalten, entlang den Gehwegen im grossen Stil Blumen abreissen und ihren erweiternden Aktionsradius mit rasanten Zweirad Runden drehen. Na dann hoffen wir mal dass eine Haftpflichtversicherung vorhanden ist. Kürzlich wurde ein geschenkter pinkfarbener Kindertisch beim Spielplatz mutwillig zu Kleinholz verarbeitet, welchem Verursacher (ist bekannt!) eine sinnlose Aggressivität / Langeweile zuzuschreiben ist. Eins ist sicher, eine fürsorgliche Erziehung und ein sozialverträgliches, intaktes Umfeld prägen wegweisend die Entwicklung von heranwachsenden Kindern und wiederspiegeln sinnbildlich, dass „der Apfel nicht weit vom Stamm fällt“. Angesprochen mit dem Sprung in der Schüssel muss sich wirklich nur eine sehr kleine Personengruppe, denn die überwiegende Mehrheit „unsere“ Kinder verhält sich rücksichtsvoll, eben natürlich ganz wie ihre vorbildlichen Eltern! Und mal ehrlich, waren wir nicht auch mal Kinder?

Ihr Vorstand

© Zentralverband Familiengärtner St.Gallen